Beiträge von Abya Rognarson

    Spät am Abend sitzt Abya noch in seinem Bürosessel, in der Hand endlich den Bericht über den Flugzeugabsturz, auf dem Schoss die Hauskatze der Kommandantur, General Küchler. Doch der Bericht hatte Abya nichts Gutes gebracht. Es sah es als seine persönliche Niederlage, den verzweifelten Angehörigen und Freunden der Passagiere und der Crew-Mitglieder kein letztes Zeichen ihrer Liebsten bringen zu können. Jahre in verschiedenen Einsätzen und Missionen hatten ihn gehärtet, doch immer war er in der Position gewesen, etwas tun zu können. Hier konnte er nur warten und jeder Tag, jede Woche die verstrich, machte es unwahrscheinlicher überhaupt etwas zu finden. Ein Jammer war auch die fehlende Unterstützung der jadarischen Partner gewesen. Trotz Zusagen waren lediglich Einheiten aus Qinjian eingetroffen und diese waren nur am Anfang eine Hilfe gewesen. Die ausdauernde Fortsetzung der Suche war Sache der Königlichen Armada und der Luftwaffe gewesen. So etwas war bedauerlich und bestärkte Abya darin, wie wichtig eine autarke Militärstruktur und ein autonom funktionierendes Konzept für Javaraika waren. Mit einem resignierenden Wedeln der Hand verscheuchte er die Katze, setzte seine Mütze auf und lief die paar hundert Meter zu seiner Dienstwohnung.


    Konföderierter Staat: Königreich Javaraika



    Oberbefehlshaber: Seine Majestät, Arnulf III. (de jure), Staatskanzlerin Leonor Unterberg (de facto)

    Oberkommandierende: Vorsitzender des Generalstabes General Abya Rognarson

    Aktiv: 68.000

    Reserve: 36.000

    Andere (falls vorhanden): 220.000 Miliz

    Gesamt: 320.000

    Rekrutierung (Wehrpflicht, Berufsarmee): Berufsarmee, im Heer Milizsystem

    Etat (in% des BIP): 14.2 Mrd (3.3%)

    Wiederum ist der Kapitän überrascht, wo denn nun der Admiral plötzlich herkam. Hatte der sich auf dem Flug auf die Dunkelwald zurück hinter dem qinjianischen Verbindungsoffizier versteckt? Aber auch hier kam er zu dem Ergebnis, dass das ja nur nutzen konnte.


    "Sehr schön. Ich denke aber, wenn wir bis morgen keine Resultate erzielen können."


    Der Kapitän blickt auf die Uhr.


    "Kameraden, ich denke wir müssen der traurigen Wahrheit ins Gesicht sehen. Sollte das Flugzeug noch in der Luft gewesen sein, als es vom Radar verschwand, dann dürfte ihm in diesen Minuten der Sprit ausgehen. Wenn jemand den Absturz überlebt hat, dann bleibt uns nicht viel Zeit, diese Menschen zu finden!"

    Der Kapitän der Dunkelwald ist etwas überrascht, dass bereits eine so grosse Flotte aus Qinjian unterwegs war, aber schliesslich war das jetzt ja ein grosser Vorteil.


    Sehr gut, ich schlage vor wir teilen unsere entsprechend bereits neun vorhandenen Schiffe fächerförmig auf, bis weitere Schiffe eintreffen und die Analyse das Suchgebiet eingrenzen kann.

    Der Hubschrauber startet von der Kommando-Fregatte aus, die dabei aber abdreht um wieder Abstand zur PMS 303 zu gewinnen, damit ein grösseres Gebiet abgedeckt werden konnte. Wenige Minuten später landet der Hubschrauber auf dem qinjianischen Schiff. Ein Offizier steigt aus, der kurz salutiert und den Verbindungsoffzier an Bord nimmt. Mit diesem geht es zurück zur SMS Dunkelwald, wo der Kapitän den Verbindungsoffizier ebenfalls kurz begrüsst.


    "Schön dass Sie da sind, auch wenn die Umstände traurig sind. Aber so ist das in unserem Beruf. Wir sind gerade dabei das Suchgebiet möglichst effizient in kleinere Gebiete einzuteilen. Können Sie uns zu diesem Zweck bitte mitteilen, mit welcher Stärke an Schiffen, Hubschraubern und Flugzeugen die Kaiserliche Marine derzeit vor Ort ist?"

    Auf der SMS Dunkelwald wurde die die PMS 303 ebenfalls registriert und sofort angefunkt: "Hier SMS Dunkelwald der Königlichen Armada Javaraikas. Erbitten Identifikation der Rufnummer und Landeerlaubnis für einen Hubschrauber. Wir möchten einen Verbindungsoffizier der Kaiserlichen Marine an Bord nehmen, zur direkten Koordination der Suchbemühungen. Ende"


    Javaraikanisches Heer

    Aktiv: 42’000

    Reserve: 20’000

    Miliz: 220’000

    Das Heer ist die rein nach Bestandeszahlen grösste Teilstreitkraft Javaraikas, erhält jedoch den geringsten Anteil des Beschaffungsbudgets. Es ist die einzige Teilstreitkraft, in der Wehrpflichtige dienen, was dem speziellen Konzept geschuldet ist. Die 42'000 Berufssoldaten gliedern sich in das Seebataillon, zwei motorisierte Infanteriedivisionen, ein Sicherungsdetachement für die Bewachung zentraler Einrichtungen und grosser Stützpunkte, die Luftabwehrtrupppen sowie Offizieren und höheren Unteroffizieren zur Ausbildung und Verwaltung der Milizarmee. Die Reserve bezieht sich entsprechend ausschliesslich auf die Berufssoldaten.


    Die meisten Soldaten sind folglich in der Miliz organisiert, die ausschliesslich aus Wehrpflichtigen, vom Rekruten bis zu den Hauptleuten, besteht. Sie ist regional und letztendlich kommunal gegliedert, so dass jeder Ort über einen Trupp Wehrpflichtige verfügt, der tatsächlich dort wohnt. Nach der zwölfmonatigen Grundausbildung werden jährlich drei Wochen lange Wiederholungskurse absolviert, die immer in der jeweiligen Region stattfinden und basierend auf Guerilla-Taktiken deren Verteidigung trainieren. Während des Jahres haben die Milizionäre ihre Dienstwaffe samt Taschenmunition und Ausrüstung zu Hause. Im Falle einer Invasion würde also eine feindliche Armee überall auf bewaffnete, in der Bekämpfung von Invasoren trainierte Truppen stossen, ohne dass erst eine grössere Mobilmachung des Heeres anlaufen müsste. Durch die jährlichen Wiederholungskurse sind die Milizionäre auch im Bilde über wichtige Stellen in ihrer Region für Hinterhalte, sie haben und kennen geheime Munitionsdepots und können rasch unerkannt in der Zivilbevölkerung untertauchen. Nach dem Kalkül der Planer soll das Wissen um solch eine Verteidigungsarmee feindliche Invasoren bereits abschrecken, natürlich wird aber für den Ernstfall intensiv trainiert.


    Das Material des Heers ist ebenfalls auf dessen Insellage ausgerichtet, geländegängige Radschützenpanzer in verschiedenen Versionen dominieren das Bild. Auf Kampfpanzer wurde verzichtet, da sich weder die Grossstadt Eureka, noch die dichten Dschungelwälder oder hohen Berge für Panzerschlachten eignen. Zudem widerspräche dies dem Fokus auf die Milizarmee.


    Materialregister

    1250 Radschützenpanzer

    650 leichtgepanzerte Fahrzeuge

    82 leichtgepanzerte All Terrain Fahrzeuge

    64 Amphibische Fahrzeuge
    22 Selbstfahrlafetten

    36 Langstrecken-Flugabwehrraketensysteme

    24 Mittelstrecken-Flugabwehrraketensysteme
    diverse Unterstützungsfahrzeuge


    Königliche Luftwaffe

    Aktiv: 10’000
    Reserve: 6’000
    Die Luftstreitkräfte Javaraikas dienen der Sicherung der Lufthoheit, der logistischen Unterstützung der anderen Teilstreitkräfte und der Bekämpfung von Zielen aus der Luft. Alltägliche Hauptaufgabe sind dabei vor allem der Luftpolizeidienst und die logistische Unterstützung. Im Vergleich zur Armada fällt die Luftwaffe an Ausrüstung und Personal zurück und bekommt diese Zurückstellung auch zu spüren, wenn es um neue Beschaffungen geht. Dies hängt damit zusammen, dass der gesamte Luftraum durch die Lenkwaffenzerstörer der Armada abgedeckt werden kann. Die damit verbundenen Einsparungen haben wiederum der gut aufgestellten Armada geholfen.


    Flugzeugregister

    80x Kampfjet

    20x Kampfjet

    16x Erdkampfflugzeug

    16x STOL-Kurzstreckentransportflugzeug

    12x Mittelstreckentransportflugzeug

    8x Langstreckentransportflugzeug

    6x AWACS-Aufklärungsflugzeug

    2x SIGINT-Aufklärungsflugzeug

    4x Tankflugzeug

    12x Seefernaufklärer

    12x Kipprotor-Hubschrauber

    42x Seehubschrauber

    26x Mehrzweckhubschrauber

    24x Kampfhubschrauber


    Königliche Armada

    Aktiv: 16'000
    Reserve: 10'000

    Die Königliche Armada ist der aussenpolitisch wohl wichtigste Teil der Streitkräfte. Sie wurde 1814 aufgestellt, als sich auf Javaraika bereites der Begriff «Armada» gegenüber «Marine» durchgesetzt hatte, obwohl das Wort aus einem anderen Sprachkreis stammt. Die Seestreitkräfte unterhalten über ein dutzend Marinebasen, wobei nur die Arsenalbasis Eureka und die Basis Miraflores von grossen Einheiten genutzt werden. Die diversen kleineren Stützpunkte umfassen nur wenige dutzend Mann Besatzung und sind primär auf Schnellboote und Kleinkampfschiffe ausgelegt.


    Flottenregister

    1x Trägerschiff Libertäts-Klasse

    3x Lenkwaffenzerstörer Provinzen-Klasse

    4x Fregatte Städte-Klasse

    6x Fregatte Insel-Klasse

    2x Kommando-Fregatte Königs-Klasse

    6x U-Boote Meeres-Klasse

    6x Offshore Patrouillenschiff Admiral-Klasse

    8x Minensuch- und legschiff Kapitäns-Klasse

    1x Amphibisches Transportdock Native-Klasse

    2x Versorgungsschiff Fluss-Klasse

    1x Hospitalschiff Pachamama-Klasse

    46x Schnellboote Ozean-Klasse

    Diverse andere Hilfsschiffe



    Oberbefehlshaber: Seine Majestät, König Arnulf III.

    Oberkommandierende: Staatskanzlerin Leonor Unterberg

    Aktiv: 68'000 Soldaten

    Reserve: 36'000 Soldaten

    Miliz: 220'000 Soldaten

    Gesamt: 324'000 Soldaten

    Rekrutierung: Berufsarmee, im Heer Milizsystem

    Etat (in% des BIP): 14.2 Mrd. $ (3,3%)

    Sicherheitspolitische Konzeption

    Seit 1986 folgt die javaraikanische Verteidigungspolitik konsequent und erfolgreich derselben Konzeption. Das sogenannte «Gesamtsicherheitsdispositiv», kurz GSD, beschreibt dabei die Bemühungen der Regierung in alle folgend erläuterten Richtungen um Frieden, Sicherheit und Unabhängigkeit zu gewährleisten. Während in den 70er Jahren das Militär, ausgehend von dessen kurzen politischen Einflussnahme in den 60er Jahren, eher vernachlässigt und kritisch betrachtet wurde, versuchte man danach ein Konzept zu finden, dass den eigenen ethischen Vorstellungen entsprach, eine adäquate Landesverteidigung ermöglichte sowie dem Königreich Optionen in den Bereichen der Bündnisverpflichtungen gegenüber der Jadarischen Konföderation, der humanitären Hilfe und der Friedenserhaltung zur Hand geben sollte. Diese Bemühungen haben zu einer modernen, effizienten und schlagkräftigen Streitkraft geführt.

    Säulen des Gesamtsicherheitsdispositives

    Der sogenannte «Bewaffnete Pazifismus» spiegelt das kontroverse Verhältnis Javaraikas zu militärischer Gewalt wieder. Grundsätzlich lehnen die Streitkräfte militärische Gewalt als Mittel zur Lösungsfindung ab und verurteilen die gängige Praxis, Streitkräfte als verlängerten Arm der Aussenpolitik zu unterhalten. Dennoch anerkennen die Streitkräfte natürlich die Tatsache, dass eine eigene Ablehnung der Gewalt nicht vor Gewalt zu schützen vermag. Daher verbietet der bewaffnete Pazifismus zwar Angriffskriege und offensive Interventionen, gestattet jedoch ausdrücklich das Recht auf Selbstverteidigung. Das Bündnis der Jadarischen Konföderation wird dabei als kollektive Selbstverteidigung deklariert und damit ebenfalls für tragbar innerhalb des bewaffneten Pazifismus genommen.


    Die «Friedensbeförderung» steckt ein zweites Aufgabenfeld der Streitkräfte ab. Es umfasst das Engagement des Militärs in verschiedenen Operationen, etwa Beobachtungsmissionen um Waffenstillstände zu überwachen, Freedom of the Seas Patrouillen um See- und Handelswege zu sichern und die Bekämpfung von Schmuggel, vor allem in und um den Jadarischen Bogen.


    Als «Verteidigung Pachamamas» werden die vielfältigen Bemühungen zum Schutz der Natur verstanden. Nebst logistischen Bereichen, wie etwa die Verwendung von Notox-Munition, bedeutet dies ganz konkret die Natur von schädlichen militärischen Einflüssen zu säubern. Dazu stehen Einheiten zur Minenräumung zur See und an Land bereit, zudem verschiedene Entgiftungs- und Dekontaminationseinrichtungen. Die Anstrengungen der Streitkräfte in diesem Feld gehen jedoch noch wesentlich weiter. In den späten 80er Jahren, mitten im Aufrüstungsprogramm, wurde die Erforschung biologischer Waffen gestartet, da der industrielle Mensch, mit Atombomben kämpfend, als grösste Bedrohung für die Natur wahrgenommen wurde. Ein in seinen Details bis heute geheimes Biowaffenprogramm (Projekt 11) sollte für ein Mittel des Last Resort sorgen um die schleichende Vernichtung des Planeten aufzuhalten.


    Unter dem Begriff «Humanitäre Hilfe» wird ein weiteres Aufgabenfeld des Militärs verstanden. Es umfasst Hilfe für Dritte im Katastrophenfall, wobei die Katastrophe sehr weit definiert ist. Dies können Naturkatastrophen wie Tsunamis oder Erdbeben sein, es kann in diesem Rahmen jedoch auch zur legitimen Gewaltanwendung kommen um grösseres Unrecht und schlimmere Katastrophen abzuwenden, wie etwa zu Verhinderung eines Völkermordes.

    Folgerungen

    Der Ausarbeitung des Gesamtsicherheitsdispositiv führte zur weiteren Ausarbeitung eines ausgedehnten Entwicklungs- und Beschaffungsplans, der den Fokus der Aufrüstung auf die Armada legte und das Budget im Laufe der Zeit immer wieder massiv erhöhte. Zur Umsetzung des GSD veranschlagten die Planer neue Waffensysteme und Adaptionen von Waffenkonzepten. So wurden Pläne für die Entwicklung einer Hochseekomponente geschmiedet, die in die Indienststellung eines Hubschrauberträgers mündete. Wurden dessen Kosten bei der Indienststellung 1998 noch massiv kritisiert, so hat er sich doch in dessen mehr als nur bewährt und kam bei verschiedenen (humanitären) Krisen zum Einsatz. Ebenfalls Teil dieser Entwicklung war der Ausbau der Flotte an Grosskampfschiffen, was in zwei Generationen von Fregatten und einer relativ jungen Gruppe von Zerstörern Ausdruck findet. Die starke Marine ermöglicht jedoch Abstriche bei der Luftwaffe, da sowohl Zerstörer, als auch Fregatten weitgehend die Sicherung des Luftraumes übernehmen können. Heute gilt der Hochseeplan zwar als gut umgesetzt, ob der Hubschrauberträger SMS Libertät aber wiederum mit einem normalen Träger oder einem amphibischen Angriffsschiff ersetzt wird, soll sich in den nächsten Jahren zeigen.


    Auch die Anschaffung von Langstreckentransportflugzeugen wurde mit der GSD ein Thema und mittlerweile auch umgesetzt. Weite Teile der westlichen Hemisphäre können so in kurzer Zeit erreicht werden um Soforthilfe leisten zu können oder bei längeren Einsätzen die Truppen zu unterstützen. Um die verschiedenen internationalen Aufgaben, die im GSD definiert sind, mit genügend professionellem Personal wahrnehmen zu können und auch erfahrenes Personal für gemeinsame Einsätze der Konföderation bereit zu haben, wurde das Königliche Seeregiment gegründet, das bis heute als Marineinfanterie die Speerspitze der Bodentruppen darstellt. Die Seesoldaten können mit Schiffen oder per Flugzeug ins Zielgebiet gebracht werden.


    Letzte Folgerung aus dem GSD ist das Abschreckungskonzept, dass letztendlich die immerwährende Freiheit des Königreiches gewährleisten soll. Es beinhaltet ein nach Milizcharakter regional und kommunal aufgestelltes Heer, dem ein beachtlicher Teil der männlichen Bevölkerung zwischen 20 und 45 angehört und dessen Milizionäre regelmässig verschiedene Guerilla-Methoden in den eigenen Wohngebieten üben um jeden Invasor zurückzuschlagen. Nie erwähnt, aber von Experten implizit angenommen wird, dass die Überreste von Projekt 11 ebenfalls der Abschreckung dienen.

    Tief in der Nacht besucht Abya gemeinsam mit einigen anderen hohen Militärs nativer Herkunft den Hain zu Ichua. Genauer gesagt suchen sie den Schrein der tausend Krieger auf, wo unzählige Schrumpfköpfe der Maiku in einer grosse, aus lebendigen Weiden geflochtenen Hütte hängen. Die Köpfe aus uralter Zeit, als diese Praxis tatsächlich noch mit Menschenköpfen durchgeführt wurde, werden von den Männern verehrt, denn es handelt sich nach Vorstellungen der Maiku um die Gefässe immer noch lebendiger Seelen mächtiger Krieger. In einem Kreis in der Hütte opfern die Männer erst ein paar Tabakblätter und Früchte an die Geister, anschliessend wird Tabaksaft herum gereicht und es wird ein uralter Kriegsgesang angestimmt, der irgendwann in ein monotones Trommeln übergeht. Die Männer schwören bei ihren Vorfahren, die Insel der Ahnen und der unendlichen Geister vor jedem Übel zu beschützen. In ihren Tranceträumen versuchen sie den Bund mit ihren Schutzgeistern und Ahnen zu erneuern, für sie eine Selbstverständlichkeit, die ebenso zum Leben eines Kriegers gehört, wie das Training mit einer Waffe. Und das ethische Verhältnis der Javaraikaner zu Waffengewalt war doch sehr viel kontroverser als zu ihren Geistern und Gottheiten.