Ein kleiner Marktplatz in Derry

  • Ein Mann fährt mit einem Auto nahe an einen zur Mittagszeit sehr belebten Markt und stellt seinen Wagen dort ab. Bevor er sein Auto jedoch in Richtung Randbezirke verlässt, drückt er noch einen unscheinbaren Knopf am Amaturenbrett. Nach einigen Minuten nähert sich ein Polizist dem Fahrzeug, das offensichtlich im Parkverbot abgestellt worden ist. Gerade zur Mittagszeit ist hier viel los und ein falsch abgestellter Wagen kann den Lieferverkehr behindern. Die Türen des Autos sind verschlossen und der Polizist spricht gerade in sein Funkgerät um bei der Zentrale ein Abschleppfahrzeug anzufordern, als ihm ein merkwürdiges Blinken im inneren des Fahrzeugs auffällt.


    Sekunden später detoniert die im Fahrzeug verstaute Bombe...

  • Bereits zehn Minuten nach der Detonation ist der Tatort durch die Polizeikräfte abgeriegelt. Der Ort des Geschehens zeichnet ein schreckliches Bild, von dem selbst hart gesottene Polizeioffiziere ergriffen sind. Neben dem unglücklichen Polizisten selbst, hatte die Autobombe noch 33 weitere Menschen in den Tod gerissen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder. Zudem wurden um die 200 Personen mit zum Teil schweren Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert.


    In einer umgehend eingeleiteten Fahndungsaktion die durch zahlreiche Straßensperren und -kontrollen begünstigt wurde, sind rund zwei Dutzend Verdächtige festgesetzt worden.

  • Als die Polizeikräfte gerade den Bezirk abriegelten, hatte sich der Mann bereits einige Kilometer vom Tatort entfernt. Andernorts verfolgen einige Personen die Nachrichten im Fernsehen mit freudiger Erleichterung.

  • Als ich am Ort des Geschehens eintreffe, zeichnet sich ein Bild der Verwüstung vor meinen Augen ab. Der Bereich an dem vermutlich das Auto geparkt hatte, glich einem Krater, überall lagen Trümmer herum und Rauschwaden lagen in der Luft. Und das war nicht das einzige das in der Luft lag, dieser Geruch nach verbranntem Fleisch, Exkrementen und Schweiß.


    Noch während ich mir einen Überblick zu verschaffen suchte, trat der Superintendent an mich heran.

  • "Man weiß bei solchen Situationen nie, ob nicht noch irgendwo ein Halunke auf der Lauer liegt und sich ein so fotogenes Ziel wie Sie eines darstellen erhofft." Drückte ich den Lord Constable endgültig in Richtung eines gesicherten Bereichs.


    "Wir wollen einfach nichts risikieren, My Lord."

  • "Nun, My Lord." Begann ich und ließ meine Stimme dann zunehmend an Klangstärke abnehmen.


    "Es gibt noch kein Bekennerschreiben oder einen gesicherten Hinweis. Doch die Art und Weise, das Ziel, das lässt alles auf die Eztli Xōchitl schließen." Kurze Pause.


    "Und Sie wissen ja selbst, diese Leute sind immer noch für eine Überraschung gut." Und dann mit fester Stimme. "Und ich stehe bereits bis zum Hals in der Scheiße, auch ohne das Ihnen am Ende noch etwas zustößt, My Lord."

  • Ich überhörte die etwas vulgäre Ausdrucksweise meines Untergebenen, schließlich bekleidete er diesen Posten nicht wegen seiner Manieren, sondern ob seines investigativen Händchens.


    "Wenn das stimmt, Superintendent, dann haben wir es mit einer deutlichen Verschärfung der Lage zu tun. Bislang haben diese Verbrecher sich nicht bis in die Hauptstadt gewagt und die Größe dieses abscheulichen Anschlags. Das werde ich mit dem Lord Protector und dem übrigen Council of State erörtern müssen. Sie halten mich auf dem Laufenden, Superintendent."

  • Nachdem die Aufräum-Arbeiten größtenteils abgeschlossen worden sind und auch die Behörden das Areal wieder offiziell frei gegeben haben, normalisiert sich allmählich die Lage auf und rund um den kleinen Marktplatz. Allerdings ist vielen Menschen, insbesondere den Anwohnern anzumerken, das die Ereignisse nicht nur äußerlich ihre Spuren hinterlassen haben.

  • Der IdTSC postiert sich mit seiner Mannschaft auf dem Marktplatz von Derry und veranstaltet dort verschiedene Show-Events um auf diese Weise die Reise nach Turanien finanzieren zu können. Er wird dabei von einer Gruppe Freiwilliger unterstützt, die tlacatlisches Essen verkaufen.



    Auf einer großen Leinwand wird die Auslosung der Gruppengegner übertragen


    Man freut sich auf die Gegner in der Gruppe B, KFV Altburg aus Livornien, Torpedo Koskow aus Andro, die Orange Stars aus Naulakha und den 1. FC Union Aimsir Bréa aus Tir_Na_nOg

  • schaut vorbei, und gibt einen ordentlichen Batzen Geld in eine der Spendenboxen an den Ständen. Außerdem kauft er sich was zu Essen und geht in eine der Shows.

    Gebürtiger Naulakhaner

    Minister für Ethnien, Kultur und Kommunikation

    Leiter des Verbandes der Naulakhaner in Jadaria

    Manager von Derry Harbour