Akasugi-uji Yashiki (赤須氏屋敷)

  • Ikaisei (位階制)
    Hierarchie des Hauses Akasugi


    Uji no kami: Akasugi Shun

    Ujibito: -/-

    Karō: -/-

    Hatamoto: -/-


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    Uji no kami (統領) - Oberhaupt der Familie.

    Ujibito (氏人) - Ranghohes Mitglied der Familie.

    Karō (家老) - Hausältester, engster Berater und oberster Samurai der Familie.

    Kunigarō (国家老) - Gutsverwalter, enger Berater der Familie.

    Hatamoto (旗本) - Bannerträger, enger Vertrauter und Leibwache des Uji no kami.

    Gokenin (御家人) - Rangniederer Samurai im Gefolge der Familie.

    Hanshi (藩士) - Vasallen der Familien.

    Kenin (家人) - Bediensteter des Hauses.

  • Die Vorbereitungen für den Empfang der hohen Gäste aus dem Rest des Klans verlaufen auf vollen Touren. Es ist schon etwas her das der Ushibatsu in seiner Gänze zusammen gekommen war, doch nun war es an der Zeit einen neuen Sōmyō zu bestimmen, um den Belangen des Klans vor dem Hyōgikai Nachdruck zu verleihen.

  • In Vertrauter Atmosphäre tritt der Uji no kami der Familie Komatsu seinem Gegenüber aus dem Hause Akasugi entgegen. Natürlich wurden die Waffen vorab abgelegt, es wäre eine unverzeihliche Beleidigung diese zu tragen, zumal die Ehre des Hauses Akasugi zweifelsfrei belegt ist.


    "Es freut mich Euch wieder einmal persönlich zu treffen, Akasugi-sama."

  • Ich trete meinem ersten Gast mit freundlicher Miene gegenüber. Die Komatsu sind eine starke Familie, die es aber sichtlich genießt hofiert zu werden.


    "Komatsu, alter Freund. Die Freude ist ganz meinerseits. Nehmt doch Platz und lasst uns etwas trinken, solange wir auf die übrigen ehrenwerten Herren warten."


    Ich deute auf den Platz zu meiner Linken.

  • Ich nehme Platz und genehmige mir eine kleine Erfrischung, während wir auf die übrigen Familienoberhäupter warten. Ich hoffe allerdings inständig, das mein Gastgeber nicht wieder zum Zeitvertreib eines seiner ermüdenden Jagdabenteuer zum Besten geben wird.

  • Nach den ersten, kräftigen Schlucken deute ich auf die Wände ringsrum. Eine stolze Sammlung meiner Jagdtrophäen ist dort zu bewundern. Ich lasse den Blick meines sichtlich fasznierten Gastes kurz umher schweifen und richte dann das Wort an ihn.


    "Habe ich Euch eigentlich schon einmal die Geschichte erzählt, wie ich einen riesigen Bären mit nichts weiter als einem Stock in Händen niedergerungen habe? ..."

  • Als ich den neu eingetroffenen Mōri Tsuyoshi erblicke, winke ich diesen sofort zu unserer geselligen Runde.


    "Schön das Ihr es einrichten konntet, Mōri. Ihr kommt gerade recht, ich bin bei der entscheidenen Stelle meiner Erzählung..."


    Ich deute dem Mann sich doch zu setzen und meinen fesselnden Ausführungen zu folgen.

  • Ich traf als letzter ein, doch wenn ich in die sichlich strapazierten Gesichter der übrigen Gäste blickte, war dies vermutlich eher ein Glücksfall gewesen.


    "Geschätzter Akasugi, entschuldigt die Verspätung, aber der Verkehr ist mörderisch."

  • Ich gehe auf den letzten Ankömmling zu.


    "Aber nicht doch, werter Satō. Ihr kommt gerade recht um euch den krönenden Abschluss meiner neuesten Jagdgeschichte anzuhören."


    Ich deute einladend auf den Besprechungstisch, an dem bereits die beiden anderen Gäste sitze.

  • Ich warte bis die Herren Platz genommen habe und richte dann das Wort an meinen Gastgeber.


    "Hochgeschätzter Akasugi, so sehr ich Eure Erzählungen auch genieße, so neugierig bin ich - und sicherlich auch die übrigen Anwesenden - was uns heute hier her geführt hat." Ich nicke dabei in die Richtung der beiden anderen Gäste, die mir hastig beipflichten.

  • Ich verstehe natürlich sehr wohl was in meinen Gegenübern vorgeht, daher entschließe ich mich meine gespielte Darbietung meiner Jagd-Erfolge zu beenden und zum Thema zu kommen.


    "Ehrenwerte Uji no kami der Ushibatsu."


    Ich lasse meinen Blick in die Runde schweifen.


    "Es wird Zeit das unser Klan wieder eine starke Führung erhält, auf das er seinen Platz im großen Spiel behaupten möge und wir alle letztlich davon profitieren können. Ich weiß natürlich das sicherlich einige in dieser Runde, wenn gar nicht alle, gewisse Ambitionen diesbezüglich hegen."


    Kurze Pause.


    "Aber ich denke das ich selbst die bestmögliche Wahl darstelle und ich Sie alle überzeugen kann, meine Einschätzung zu teilen."


    Kurze Pause. Die Gesichter sprechen Bände.


    "Ich bin ein Mann der Tradition und des alther gebrachten. Ich lebe und ich führe meine Familie so, wie es meine Ahnen vor mir taten. Für manche Zeitgenossen mag diese Art antiquiert sein, doch ich denke, ich fühle, das man die notwendige Stärke nur aus einer harmonischen Verbindung mit unseren Traditionen gewinnen kann."


    Ich ende und blicke in die Runde.

  • Ich sehe an den Gesichtern der übrigen Gäste, das sie ebenso wenig überrascht sind über den Vorstoß unseres Gastgebers wie ich selbst. Und ich wage zu vermuten, das sie ebenso wenig einfach so dieser vermeintlich bestmöglichen Lösung zustimmen werden.


    "Traditionen sind sicherlich wichtig, werter Akasugi. Allerdings sollte man einen Mann nicht nur danach bewerten, inwieweit er die Traditionen seiner Ahnen achtet, sondern auch nach seinen eigenen Leistungen."


    Ich suche in der Runde nach Zustimmung.


    "Findet Ihr nicht?" Ergänze ich, in der Hoffnung das einer der übrigen Anwesenden mir zur Seite springt.